Von einem der auszog die Angst zu besiegen: Mischa Miltenberger

Mein heutiger Interviewpartner ist Mischa Miltenberger von Adios-Angst. Seit über zwei Jahren lese ich regelmäßig auf seinem Blog und bin jedes Mal begeistert von den Impulsen, die ich dadurch erhalte. Mischa ist für mich DER Mutmacher. Er schreibt nicht nur darüber, er lebt es auch vor. So habe ich mich riesig gefreut als Mischa sich bereiterklärte, meine Fragen zu beantworten. Ich mag seinen ganz speziellen Mischahumor und ein Satz von ihm hat mich am Anfang meines Umbruchs getragen: „Alles was kommt, wird besser als das, was war.“

Lieber Mischa, Du bist im Februar 2015 beruflich noch einmal neu gestartet und hast den Weg in die Selbständigkeit gewagt. Kannst Du Dich den Lesern kurz vorstellen und beschreiben, was Du tust?

Sehr gerne, liebe Sabine. Die Kurzversion: Mischa, 44, wohnt in Kempten und gerne auch in seinem VW Bus Dr. D. Ausgebildeter Tageszeitungsredakteur mit 10 Jahren Berufserfahrung. Nach einem gesundheitlichen Zusammenbruch 2013 und fünfwöchigem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik folgen tiefgreifende Veränderungen auf verschiedenen Ebenen (hier nur die direkt sichtbaren): Kündigung des Jobs, sechsmonatige Solo-Europareise mit dem VW Bus, Arbeitslosigkeit, Schritt in die Selbstständigkeit mit Gründungszuschuss, jetzt freier Journalist, Autor, Blogger und gerne auch Lektor.

Was hat Dich bewogen, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen?

Als ich vor 4 Jahren am Tiefpunkt meines Lebens angelangt war, wurde mir klar, dass ich gegen meine innersten Bedürfnisse gelebt hatte. Im Grunde meines Herzens bin ich ein Revoluzzer. Jemand, der gerne mal sehr konträre Meinungen vertritt – auch gegenüber angeblichen Autoritäten, also früher Lehrern, später Vorgesetzten – und damit oft aneckt. Ich habe einen unglaublich großen Freiheitsdrang, der durch meine Reise noch angeheizt wurde. Das alles zusammen ließ eine Rückkehr in den normalen Angestellten-Versklavungsbetrieb nicht mehr zu, ohne meine wichtigsten Werte zu verraten. Als der nette Berater bei der Arbeitsagentur auch noch meinte: „Mit ihrer Geschichte sind sie nicht mehr vermittelbar“, habe ich jubiliert. Denn das deckte sich genau mit meinen Erkenntnissen.

Welche Talente/Begabungen/Neigungen konntest Du einbringen?

Puuh, wie lange hast du Zeit? Auf alle Fälle verdammt viele. Hört sich das jetzt unheimlich arrogant an? Wahrscheinlich. Meiner Meinung nach scheitern die meisten Menschen schon im Vorfeld einer Selbstständigkeit daran, dass sie nicht annähernd ahnen, was sie alles können bzw. wie schnell sie Dinge lernen können und dass sich viel zu wenig zutrauen. Ich wusste, dass ich sehr gut schreiben, organisieren und lektorieren kann. Und dass ich in der Lage bin, kreative Projekte auszuhecken und diese dann auch zu stemmen. Durch meinen Blog habe ich noch unfassbar viel gelernt: über WordPress, SEO, Social Media, Content- und Newsletter-Marketing und noch viel mehr. Von all diesen Dingen hatte ich vor 3 Jahren noch keinerlei Ahnung. Heute sind sie ein unverzichtbarer Teil meiner Freelancer-Tätigkeit.

Welche Hürden hast Du gemeistert?

Die wichtigste Hürde war das Thema Selbstwert bzw. die Frage: „Was ist meine Arbeit wert?“ Ich habe mich umgehört und dann eine klare Entscheidung getroffen: Ich positioniere mich von Beginn an weit weg von den Billig-Textern. Bei der ersten Verhandlung habe ich noch ganz schön geschwitzt. Später wurde es völlig normal, meinen Stundensatz zu nennen. Ein äußerst wertvoller Lernprozess. Sehr spannend war auch der vergangene Sommer: Aus verschiedenen Gründen sind die Umsätze komplett eingebrochen. Im Juli und August 2016 habe ich zusammen ungefähr 200 Euro verdient. Jetzt hätte ich anfangen können, mir in die Hosen zu machen. Stattdessen habe ich die freie Zeit genutzt, um mit meinem Bus auf Deutschland-Tour zu gehen und mich mit großartigen Menschen zu treffen. Diese Lockerheit und das Vertrauen haben sich ausgezahlt. Inzwischen läuft wieder alles bestens.

Was hat Dir Mut gemacht, diesen Weg zu gehen? Was hat Dich getragen?

Ein Satz: „Alles was kommt, wird besser als das, was war.“ Den habe ich mir jeden Tag gesagt und fest dran geglaubt. Und genau so kam es auch. Zu dem Thema habe ich mal einen schönen Satz gelesen: „Ob du glaubst, dass du scheiterst oder dass du Erfolg hast – du wirst immer Recht behalten.“ Wir können unser Gehirn auf positive Stimmung und Erfolge programmieren. Das geht eindeutig aus der modernen Gehirnforschung hervor.

Gibt es manchmal auch Zweifel an Deinem Weg und wenn ja – wie gehst Du damit um?

Am grundsätzlichen Weg des selbstbestimmten Lebens mit der Möglichkeit des ortsunabhängigen Arbeitens habe ich null Zweifel. Das ist genau das Leben, wie ich es wollte und wie ich es mir inzwischen geschaffen habe. Darauf bin ich super stolz. Ja, es gibt auch Tage, an denen ich denke: „Mann, war das früher schön mit der fetten Kohle am Ende jedes Monats und dann auch noch Urlaubs- und Weihnachtsgeld.“ Nicht zu vergessen die Möglichkeit, ganz ohne Gewissensbisse krank sein zu dürfen. Das sind allerdings nur ganz kurze Momente. Spätestens, wenn ich an einem sonnigen Frühlingstag mittags mein Mountainbike packe, während alle anderen in ihren Büros hocken müssen, weiß ich wieder: alles richtig gemacht.

Was ist das Wichtigste, was Du auf Deinem Weg gelernt hast?

Dass alles nur so gut funktioniert, wie ich Vertrauen darin habe. Und dass es für jede Herausforderung eine Lösung gibt. Die Themen, denen ich mich mit meiner Selbstständigkeit stellen durfte, sind die zentralen Themen des Lebens: Was kann ich? Was will ich? Was bin ich wert? Wie viel Mut habe ich? Traue ich mich, auch einmal nein zu sagen? Wie gut gehe ich mit mir um? Und bleibe ich meiner Linie auch an Tagen treu, an denen es mal nicht so läuft wie gewünscht?

Würdest Du heute etwas anders machen?

Nein. Denn das Leben lebt man vorwärts und versteht es rückwärts. Deshalb sind Dinge, die vielleicht im Rückblick nicht optimal gewesen sind, extrem wichtig für meine Lernkurve. Wenn ich die Sachen jetzt anders machen würde, dann fehlt mir ja der dazugehörige Lerneffekt. Das hört sich immer so toll an, wenn irgendwelche Kurse versprechen: „Nimm die Abkürzung! Mach nicht die Fehler, die ich gemacht habe!“ Doch in meiner Welt gibt es keine Abkürzungen. Wir dürfen alle unsere Fehler zur richtigen Zeit machen und im Idealfall draus lernen.

Was hat sich in den beiden Jahren der Selbstständigkeit für Dich verändert?

Mein Kontostand. Nach unten. Weil ich ziemlich viel Geld in meine persönliche und berufliche Weiterentwicklung gesteckt habe. Davon profitiere ich jetzt schon und auf Dauer werden sich die Investitionen um ein Vielfaches auszahlen. Verändert hat sich auch mein Selbstwert. Und zwar massiv nach oben. Ich weiß, dass ich auf dem Markt zu meinen Konditionen bestehen kann. Dass es möglich ist, meine gewünschte Freiheit und meinen Beruf unter einen Hut zu bringen. Ein Teil meiner Arbeit besteht darin, dass ich herumreise, an spannenden Veranstaltungen und Retreats teilnehme, darüber schreibe und die Kosten dafür noch von der Steuer absetzen kann. Wie geil ist das denn?

Wie kommst du zu deinen Artikel-Themen?

Ich komme nicht zu denen. Die kommen zu mir. Entweder berichte ich darüber, was das Leben so mit mir anstellt und ich mit dem Leben. Oder mir fallen einfach so Dinge ein, über die ich unbedingt mal schreiben sollte. Meist passiert das, wenn ich draußen in der Natur unterwegs und dementsprechend entspannt bin. Manchmal auch beim Meditieren oder wenn ich nachts aufwache. Aktuell bin ich gerade etwas schreibfaul auf meinem eigenen Blog und gebe lieber Interviews 😉

Gibt es bei Dir manchmal Schreibblockaden und wenn ja – wie gehst Du damit um?

Da halte ich es ganz wie Stefan Hiene: Wenn du eine Schreibblockade hast, dann ist es nicht dein Thema. Es bringt einfach nichts, sich Artikel irgendwie mühsam zusammenzuschustern, nur damit wieder ein neuer veröffentlicht wird. Ich habe selbst gemerkt, wie ich mich im Herbst und Winter immer wieder zu Artikeln zwingen musste, um meinen Wochentakt zu halten. Daraus habe ich die Konsequenz gezogen: Ich schreibe nur noch, wenn sich ein Thema geradezu auf den Blog drängt. Wenn nicht, stehen meinen Lesern rund 200 spannende Artikel im Archiv zur Verfügung.

Wer oder was hat Dich in deinem Leben am meisten geprägt?

Meine 20-jährige Phase mit Panikattacken und depressiven Episoden. Als ich am Tiefpunkt meines Lebens angelangt war, wusste ich: nie wieder! Daraus haben sich viele Veränderungen wie von selbst ergeben, weil ich endlich dazu bereit war. Oft habe ich mich dabei in meiner Radikalität selbst überrascht. Insofern habe ich mich selbst die letzten 4 Jahre am meisten geprägt, weil ich so unheimlich neugierig aufs Leben war, alle möglichen Dinge ausprobiert und ganz neue Menschen in mein Leben gezogen habe. Da schaue ich manchmal in den Spiegel, grinse und frage: „Bist du’s wirklich?“

Was rätst Du Menschen in der Lebensmitte, die ihren eigenen Weg gehen möchten?

Geh deinen Weg! Wenn du es nicht tust, holt dich das Leben unsanft wieder ein und dein Körper wird dir immer stärkere Signale schicken. Du kannst nicht ein Leben gegen deine tiefsten inneren Bedürfnisse führen. Irgendwann fällt das Kartenhaus zusammen. Irgendwann kannst du dich selbst nicht mehr anlügen und dir dein Leben schönreden. Menschen verändern sich durch große Schmerzen oder große Ziele. Wie wäre es denn einfach mal mit großen Zielen?

Hast Du ein persönliches Lebensmotto?

Jeder meiner Newsletter endet mit dem Satz: „Mut ist Angst plus ein Schritt.“ Ich denke, damit ist alles gesagt.

Du hast im vergangenen Jahr gemeinsam mit Melanie Müller ein Buch geschrieben: Antidepressiva absetzen. Was waren Eure/Deine Beweggründe dazu?

Wir waren selbst von dem Thema betroffen. Jeder auf sich allein gestellt, denn wir haben uns erst nach dem erfolgreichen Absetzen kennengelernt. Unabhängig voneinander haben wir im Buchhandel und im Internet vergeblich Antworten auf die vielen brennenden Fragen gesucht. Liebend gerne hätten wir uns von positiven Beispielen bestärken und motivieren lassen. Doch beim Stöbern durch die einschlägigen Foren haben wir fast ausschließlich von gescheiterten Versuchen, Angst und Verzweiflung gelesen. Trotzdem haben wir uns irgendwann getraut, nach jahrelanger Einnahme die verordneten Antidepressiva abzusetzen. Ein mutiger Schritt, ein Stück weit auch Blindflug mit dem eigenen Körper. Mit unseren eigenen Geschichten zeigen wir, dass es tatsächlich möglich ist, selbst nach vielen Jahren Antidepressiva erfolgreich abzusetzen. Zugleich sprechen wir die potenziellen Probleme offen an und zeigen Lösungen auf, die bei uns funktioniert haben. Wir haben das Buch geschrieben, das wir selbst gerne vor dem Absetzen von Antidepressiva gelesen hätten – nur gab es das nicht

Wie ist die Resonanz auf Euer Buch? Hat sich dadurch etwas für Dich verändert?

Sehr, sehr gut von Seiten der Leser. Großartig ist auch die Resonanz aus der Fachwelt. Ganz viele Ärzte, Therapeuten und Heilpraktiker schreiben uns, wie wertvoll unser Buch aus ihrer Sicht ist und dass so ein Werk längst überfällig gewesen sei. Das tut unheimlich gut. Denn im Vorfeld durften wir uns viel Kritik anhören, nach dem Motto: Dürft ihr das überhaupt? Ist das nicht gefährlich? Stiftet ihr die Menschen zu unüberlegten Handlungen an? Die Antwort: Ja, wir dürfen und haben es uns zum Glück getraut. Und nein, wir stiften gar niemanden zu irgendetwas an. Im Gegenteil: Wir fordern eindringlich dazu auf, sich das Absetzen in Hinblick auf die eigenen Lebensumstände sehr gut zu überlegen und vorzubereiten. Ich selbst bin an diesem Buchprojekt nochmal extrem gewachsen und freue mich immer noch wie ein kleines Kind über jedes verkaufte Exemplar. Und zu unserer Freude sind das schon ziemlich viele.

Neben Deinem eigenen – welche Bücher liest Du am liebsten?

Ich liebe Bücher mit schwarzem Humor, Bücher mit spannenden Reisegeschichten und vor allem Bücher, in denen es um die großen Fragen des Lebens geht, also z.B. Das Cafe am Rande der Welt, Gespräche mit Gott, Der Pfad des friedvollen Kriegers, Komm ich erzähl dir eine Geschichte und einfach alles im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität. Irgendein guter Satz bleibt immer hängen. Ich lese jeden Tag mindestens eine halbe Stunde, meistens mehr. Lesen ist für mich essentiell. Und seit ich nicht mehr die eigene Tageszeitung lesen muss, bleibt viel Zeit für die wirklich wichtigen Themen.

Wenn Du drei Wünsche frei hättest für Deinen weiteren Lebensweg – welche wären das?

Immer diese Frage nach dem perfekten Leben. Ahnte ich schon, dass die mir auch diesmal nicht erspart bleibt. Also, hier die die „Big 3 for Live“:
– Eigene Projekte, die mich schon morgens vor Aufregung begeistert aus dem Bett hüpfen lassen und die so erfolgreich sind/mir so viel passives Einkommen bescheren, dass ich mich mehrere Monate im Jahr überhaupt nicht mehr ums Business zu kümmern brauche.
– Eine blendende Gesundheit und Fitness, die mir ein medikamentenfreies und wunderschönes Leben bescheren.
– Eine belebende und inspirierende Beziehung mit gemeinsamen Abenteuern und trotzdem viel Freiraum auf beiden Seiten.
Das Schöne daran: Vieles davon habe ich schon. Und falls nicht, stehen zumindest alle Ampeln auf Grün.

Wie kann man mit Dir in Kontakt treten?

RUF MICH AN! Nee, lieber nicht, mein Smartphone ist eh immer auf lautlos geschaltet und ans Festnetztelefon geh ich selten. Ich bin nicht so der Telefoniertyp.
Am besten per E-Mail an mischa@adios-angst.de
Oder über das Kontaktformular auf meinem Blog www.adios-angst.de
Oder gerne auch über Facebook: https://www.facebook.com/adiosangst

Unser Buch findest du hier:
www.antidepressiva-absetzen.com
oder auf Amazon:
http://amzn.to/2kNEY61

Lieber Mischa, ich bedanke mich ganz herzlich für das sehr inspirierende Interview und freue mich schon auf Deine neuen Mutimpulse.
Herzlichst,
Sabine

16 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Sabine, lieber Mischa,
    danke für das Interview! Der Adios-Angst-Blog ist mir bekannt; daher war ich besonders gespannt.
    Ich lese auf Mischas Blog nicht regelmäßig, aber wenn, gefallen mir die Authentizität und die positive Sichtweise.
    Hier im Interview spricht mich der Abschnitt darüber, was mir meine Arbeit wert ist, an. Und die Haltung, selbstbewusst das eigene Arbeitsleben so zu gestalten, wie es zu einem passt, abseits vermeintlicher Zwänge. Und dann zu erleben: es funktioniert.

    • Liebe Gudrun,
      ich habe bisher alle Artikel von Mischa gelesen und ich mag seine authentische Art sehr. Daher habe ich mich riesig gefreut, als er auf meine Interviewanfrage gleich ja gesagt hat.
      Es ist so schön zu lesen, wie Mischa seinen Weg geht und damit auch andere inspiriert.
      Den Abschnitt über seine Arbeit werde ich mir auch zu Herzen nehmen, wenn ich im kommenden Monat mit meiner Selbstständigkeit starte.
      Herzliche Grüße,
      Sabine

      • Alles Gute für diesen Schritt, Sabine!!
        Du hast Gutes anzubieten – mögen die geeigneten Klienten dich finden oder du sie!
        Ich hoffe, du wirst gelegentlich berichten!?

        • Liebe Gudrun,
          ich halte Euch auf dem Laufenden.
          Momentan bin ich dabei, meine Angebotsseite zu gestalten.
          Vilen Dank für Deine lieben Wünsche.
          Herzliche Grüße,
          Sabine

  2. Einen Wunderschönen Guten Morgen liebe Sabine 🙂 <3
    Das war ein sehr sehr interesantes, inspirierendes und aufschlussreiches Interview !!!
    Meinen Herzlichen Dank an Dich und an Mischa Miltenberger, dafür. <3
    Einiges was Mischa hier sangt, kann ich aus eigener Erfahrung dick unterstreichen. 🙂
    wie z.B. den Satz:" Alles was kommt ist besser als das was war." Oder auch das absetzen der Psychopharmaka, was ich selber vor Jahren praktiziert habe, und vor garnicht all zu langer Zeit mit planzlichem Mittel wiederholt habe.
    Danke für dieses Interview,
    und einen ganz Wunderschönen Tag 🙂 <3 ~ <3 ~ <3

    • Liebe Erika,
      ich finde das Buch von Mischa Miltenberger und Melanie Müller sehr wichtig. Hier schreiben wirklich Betroffene – also die eigentlichen Wissensträger.
      Es gehört auch viel Mut dazu, mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu treten.
      Gerade das macht beide sehr authentisch.
      Danke auch für Dein Teilen – Du bist eine sehr starke Frau.
      Herzliche Grüße,
      Sabine

  3. Liebe Sabine,
    wie schön, das du Micha interviewt hast. Und Micha danke ich für seinen Mut und den wundervollen Block, den ich durch dieses Interview entdeckt habe. Es tut jedesmal wieder sooooo gut zu lesen, das wir so viele sind, die ihren Platz nicht mehr im bestehenden System finden und neue Wege gehen.
    Wir sind gerade auf dem Weg eine freie Schule ins Leben zu bringen um Kindern einen Raum für natürliches Lernen zu ermöglichen.
    Alles Liebe!
    Andrea!

    • Liebe Andrea,
      hab vielen, lieben Dank für Deine Rückmeldung.
      Mischa stand schon lange auf meiner Wunschliste und ich hatte mich daher sehr über seine Zusage gefreut.
      Ihr scheint ja auch einen sehr interessanten Weg zu gehen. Vielleicht interessiert Euch in dem Zusammenhang das Projekt von Franz Josef Neffe. Er hat vor vielen Jahren die Ich-kann-Schule gegründet. Auch auf Youtube könnt Ihr dazu Videos finden.
      Ich drücke Dir/Euch ganz fest die Daumen.
      Herzliche Grüße,
      Sabine

  4. Liebe Sabine, lieber Mischa

    Danke für dieses mutmachende Interview. Ich lese eure beiden Blogs regelmässig und bin (gaanz langsam) auf dem Weg aus der Krise. Ihr unterstützt dies mit euren Berichten sehr. Der Mischahumor gefällt mir besonders gut (das Wort auch, lass es patentieren ;-)) .

    Herzliche Grüsse
    Regina

    • Liebe Regina,
      es freut mich riesig, wenn wir Dich mit unseren Berichten unterstützen können.
      Nach meinem Umbruch waren es Mischas authentische und humorvolle Artikel, die mir Mut gemacht haben.
      Alles braucht seine Zeit und jeder geht in seinem eigenen Tempo – so wie es für ihn/sie zu bewältigen ist.
      Lass Dich aus der Ferne mal ganz fest drücken.
      Herzliche Grüße,
      Sabine

  5. Hallo ihr Beiden,
    vielen Dank für das tolle Interview!
    Sehr inspirierend und es macht wirklich Mut.
    Ich würde auch gerne irgendwann in die Selbstständigkeit starten und finde es immer toll von Menschen zu hören, die diesen Schritt erfolgreich gewagt haben.
    Ich wünsche dir, liebe Sabine, viel Glück bei deinem Start in die Selbstständigkeit!
    Liebe Grüße
    Marina

    • Liebe Marina,
      hab vielen, lieben Dank für Deine Wünsche.
      Mich inspirieren unterschiedliche Lebensentwürfe und -wege auch sehr, daher habe ich diesen Blog gestartet.
      Das bestärkt mich auch, meinen Weg zu gehen.

      Du hast auch einen sehr interessanten Blog. Da werde ich sicher noch öfter lesen.
      Ich kopiere hier den Link dazu rein : http://www.absichtlich-leben.de/.
      Herzliche Grüße,
      Sabine

  6. Ihr Lieben,

    habt Dank für Eure wunderschönen Kommentare! Das macht so viel Freude, andere Menschen inspirieren zu dürfen und zu sehen, wie viele Gleichgesinnte es gibt.

    Und natürlich nochmal ein extra Danke an dich, Sabine, für die tolle Idee der Serie und die super Fragen 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Mischa

    • Lieber Mischa,
      mein Dank giilt vor allem Dir und Deiner Offenheit.
      Danke für Deine wunderbaren Antworten.
      Immer wenn ich eine Extraportion Zuversicht brauche, schaue ich auf Deinen Blog.
      Herzliche Grüße,
      Sabine

  7. Ein Lächeln von mir zu Euch – liebe Sabine und lieber Micha.
    HERZ DANK für die WUNDERvollen Impulse! Sicher konsultiere ich Micha mal – um mein Buch script „Krebs ist Liebe“ zu lektorieren…ich lese die Essenz für mich aus dem Interview – Micha hat den Sinn des Lebens erkannt – einfach mit allen SINNEN leben – DAS ist der Sinn des Lebens – doch den leben kann man/n/ frau nur ohne Antidepresiva… Glückwunsch dazu an Micha, dass er das geschafft hat! Ihm weiterhin viel Selbstliebe! Dir Sabine natürlich auch! ALOHA!
    eine Umarmung für euch beide von Moni

    • Liebe Moni,
      es ist so schön, hier von Dir zu lesen.
      Auf Dein neues Buch freue ich mich schon und bin ganz sicher unter den ersten Lesern.
      Was den Sinn des Lebens betrifft, hast Du es schön auf den Punkt gebracht.
      Eine Herzensumarmung zurück.
      Sabine

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