Jahresrückblick 2015 und Ausblick auf 2016

Wenn ich auf das Jahr 2015 zurückblicke kann ich reflektieren, wie viel sich für mich verändert hat.
Im Januar spitzten sich meine Arbeitsbedingungen extrem zu, so dass ich bei meiner beruflichen Tätigkeit kaum noch Gestaltungsspielraum hatte.
Das Ende der Fahnenstange war für mich erreicht und der große Zusammenbruch nicht mehr aufhaltbar. Im Nachhinein bin ich unendlich dankbar dafür.
Ich hatte auf einmal Zeit über mich, mein Leben, meine Werte und Ziele nachzudenken. Dies war der Beginn für meinen Aufbruch ins Neuland:
Ich beschloss, mich nicht mehr zu verbiegen und selbstbestimmt meinen eigenen Weg zu gehen.
Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

Dies waren meine ersten Schritte auf meinem Herzensweg 2015:

  • Am 31. Oktober habe ich meinen Blog gestartet: Ein für mich bisher völlig unbekanntes Terrain. Geholfen haben mir dabei der Blog-Camp-Kurs, meine Töchter beim Programmieren und Gestalten des Logos, sowie alle anderen Familienmitglieder mit ihrer Unterstützung. Gelegentlich auch ein Spaziergang in der Natur oder eine Tasse Tee, wenn ich wieder einmal kurz vorm Verzweifeln war, weil das Computerprogramm nicht so wollte wie ich (oder umgekehrt).
  • Mit meinem Blog habe ich mich öffentlich und für jeden sichtbar gemacht: Für mich war das ein sehr großer Schritt, da ich ein hochsensibler und eher introvertierter Mensch bin.
  • Ich habe neue Kontakte geknüpft und konnte die ersten Interviewpartner gewinnen. Dafür und auch für den Einblick dadurch in so unterschiedliche Lebenswege bin ich sehr dankbar.
  • Meine Lebensfreude habe ich zurückerobert (auch wenn es ab und zu Rückschläge gibt) und spüre seitdem wieder einen enormen Zuwachs an Energie.
  • Einige hinderliche Glaubenssätze konnte ich erfolgreich bearbeiten und wachse durch mein Tun. Mir hilft dabei vor allem Meditation sowie das Hinterfragen der Gedanken mit „The Work“ von Byron Katie.
  • Ich recherchiere und lese zu Themen, die mich interessieren so viel wie seit Jahren nicht mehr. Durch meinen Ausstieg  habe ich endlich Zeit dazu.
  • Durch Coachings – unter anderem bei Sabrina Gundert – erlangte ich für mich mehr Klarheit für meinen Weg.

Das möchte ich 2016 reduzieren:

  • negative Glaubenssätze, die mir nicht gut tun und mich auf meinem Weg behindern
  • Zeitdruck
  • Energieräuber
  • mich Dingen widmen, hinter denen ich eigentlich gar nicht stehe

Nun liegt ein neues Jahr voller Möglichkeiten vor mir. Ich möchte dieses Jahr nutzen, um meine Selbständigkeit voranzutreiben. Dazu werde ich in den nächsten Tagen ein Visionboard gestalten. Ich werde auf einem großen Poster Bilder aufkleben, die für meine Ziele stehen in den Bereichen: persönliche Entwicklung, Beruf/Berufung, Finanzen, Familie, Beziehungen, Gesundheit. Durch diese Visualisierungen kann ich mich in Gedanken immer wieder mit meinen Zielen verbinden – das Gesetz der Anziehung.

Meine Ziele für 2016:

  • meinen Herzensweg weiter gehen und mich dabei von meiner Intuition und meinen Werten leiten lassen: Mich weiterentwickeln, in mich investieren, mein inneres Licht zum Strahlen bringen
  • eine Facebookseite eröffnen
  • meinen Blog umgestalten – Es wird in Zukunft drei Kategorien geben: verschiedenen Lebenswege, Buchvorstellungen für Veränderung, Tapetenwechsel-leben-Themen
  • Flyer und Visitenkarten sowie eine Angebotsseite gestalten
  • mehrere Einkommensstränge aufbauen
  • entrümpeln innen und außen
  • mich weiter vernetzen, Austausch mit Gleichgesinnten suchen
  • ein Buch schreiben. Dazu bin ich gerade fleißig am Sammeln von Ideen
  • täglich Yoga und Meditation durchführen
  • neue Klangerlebnisse schaffen mit meinen Klanginstrumenten (Gongs, Klangschalen, Sansula, Monochord, Oceandrum…) und
    mehr kreative Projekte umsetzen. Dazu werde ich demnächst noch etwas konkreter schreiben.

Viele gute Neujahresvorsätze scheitern schon in den ersten Wochen und Tagen – manche Experten schlagen vor sich nur wenige Ziele zu setzen, damit man auch dranbleiben kann. Das kenne ich auch und in Anbetracht dessen erscheint es vielleicht so als ob diese vielen Ziele nicht zu schaffen seien.
Diesmal jedoch soll es anders werden:

Darum werde ich„Dranbleiben“:

2015 war das Jahr meines großen Umbruchs. Ich habe immer wieder Gewohnheiten durchbrochen und meine Komfortzone verlassen (siehe Rückblick oben). Ich musste mich vielen Ängsten stellen und habe dabei gelernt, dass ich es kann. Manchmal waren es nur ganz kleine Schritte, aber ich habe meine Ziele immer im Auge behalten.

Damit mir das in diesem Jahr noch besser gelingt, gestalte ich mir ein Visionboard (siehe oben):

Zudem plane ich meine Ziele ganz konkret mit der SMART-Methode:
S – spezifisch (z.B. jeden Morgen 10 Minuten Meditation)
M – messbar (z.B. jede Woche einen neuen Artikel veröffentlichen)
A – aktionsorientiert, attraktiv (Ziel positiv formulieren ohne „kein“ und „nicht“)
R – realistisch (Ziel soll durch mich erreichbar sein)
T – terminiert (bis wann ist das Ziel zu erreichen).

Seit meinem „Ausstieg“ nutze ich die Zeit für mich. Konkret bedeutet das: Ich verfolge MEINE Ziele und nicht die anderer.
Ich habe eine Vision, die mich immer wieder sehr motiviert: Ich möchte Menschen Mut machen und aufzeigen, dass ein Neustart auch in der Lebensmitte (oder noch später) möglich ist.

Einige Tage vor Weihnachten hatte ich einen Traum: Ich wollte ans andere Ufer und musste dazu einen dunklen, reißenden Fluss überqueren. Die Brücke war sehr schmal, die Tragfläche nur ein Metallgitter. Als ich etwa die Mitte erreicht hatte, versank der Teil der Brücke hinter mir in den Fluten. Auch vor mir war die Brücke verschwunden. Ich sah an der Wasseroberfläche nur noch ein schmales Geländer.
Dieser Traum erscheint mir symbolisch für meine momentane Situation: Es gibt keinen Weg zurück. Der Weg nach vorn ist zwar risikobehaftet und unsicher, aber ich werde alles daransetzen das andere Ufer zu erreichen.

Nun liegt es mir besonders am Herzen, allen Menschen zu danken, die mich bisher auf meinem Weg begleitet haben. Ein großes Dankeschön gilt auch meinen treuen Lesern.

Passend zum Jahresbeginn:

Heinz Kahlau: Die Verhältnisse

Die Verhältnisse,
in denen du
nichts Neues über dich
erfährst,
die Verhältnisse,
die dich kleiner machen
als deine Freunde
dich kennen,
die Verhältnisse,
in denen du den Kopf einziehen
und die Knie beugen mußt,
um stehen zu bleiben –
diese Verhältnisse
musst du
verändern oder
verlassen.

Ich wünsche uns allen ein schönes, gesundes, friedliches, kraftvolles und erfolgreiches neue Jahr.
Herzlich,
Sabine

Mit diesem Artikel nehme ich an der Blogparade von  Yasemin von lebensdurstig.de und Jan von Habitgym.de teil.

P.S. Welche Erfahrungen hast du gemacht? Wenn du magst, hinterlasse einen Kommentar am Ende der Seite (deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht!).

 

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Sabine,

    Vielen Danke für diesen spannenden und sehr persönlichen Beitrag zur Blogparade.

    Ich drücke beide Daumen und wünsche Dir viel Erfolg mit deinem Herzensprojekt in 2016 (und darüber hinaus).

    Viele Grüße,
    Jan

  2. Hallo Jan,

    vielen, lieben Dank für Deinen Kommentar und Deine guten Wünsche.

    Die unterschiedlichen Beiträge zur Blogparade finde ich sehr interessant und informativ und werde mir sicher einige Tipps mitnehmen.

    Ich wünsche Dir ebenfalls ein schönes, kraftvolles und erfolgreiches Jahr.
    Herzliche Grüße,
    Sabine

  3. Liebe Sabine,

    Das ist wirklich der persönlichste Beitrag bisher und ich muss einräumen, dass ich beim Lesen spüren konnte, wie wichtig dir das ist und es klingt für mich immens authentisch. Ich denke, du bist auf dem richtigen Weg deinen Herzensweg zu gehen.

    Es ist eine Möglichkeit alles hinter sich zu lassen, sodass es nur einen Weg gibt. Aber wenn es nur einen Weg gibt, muss man weitergehen, bis zur nächsten Weggabelung, auch wenn man nicht mehr mag.

    Durch diese Zeiten hat mir vor allem im letzten Jahr das Zitat von Winston Churchill geholfen.

    Wenn du durch die Hölle gehst, geh weiter!

    Danke für deinen Beitrag!
    Lg, Yasemin aka weltenbewegerin.

  4. Liebe Yasemin,

    ich freue mich riesig über Deinen Kommentar.

    Mittlerweile habe ich mein Visionboard gestaltet und kann mich damit jeden Tag verbinden.
    Es wird sicher nicht immer leicht sein, den Weg zu erkennen.
    Doch wie meinte schon Franz Kaffka: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“

    Das Zitat von Winston Churchill finde ich sehr gut und hilfreich – Danke dafür.

    Alles Liebe,
    Sabine

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  6. Liebe Sabine,
    ich wünsche dir von Herzen, mögen sich deine Ziel und Wünsche im neuen Jahr erfüllen! Du hast das wunder und wertvoll geschrieben! Hast mir damit Mut gemacht auch meinen Herzensweg weiter zu gehen. Gemeinsam in Freude werden wir uns gegenseitig unterstützen. Und so eine bessere, liebevollere Welt kreieren. Ich schätze deine Blogfreundschaft sehr! DANKE für DEIN SEIN!
    Heute ist mein bester Tag!
    Aloha! – möge die Sonne auf dein Leben scheinen!

    • Liebe Monika,
      hab vielen Dank für Deine lieben Wünsche. Das bedeutet mir sehr viel.
      Wenn wir uns gegenseitig unterstützen und Mut machen, können wir auch denen Impulse geben, die sich ebenfalls auf den Weg gemacht haben.
      Gemeinsam können wir vieles erreichen.
      Es ist schön, dass es Dich gibt.
      Herzliche Grüße,
      Sabine

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