Dona Quijota oder der Kampf mit der Rentenversicherung

Kennst Du die Metapher von Don Quijote, der vergeblich mit Windmühlen kämpft – ein Gleichnis für einen aussichtslosen Kampf gegen Zustände, die sich nicht ändern lassen?
Heute erzähle ich Dir meine ganz persönliche Geschichte dazu:

Ich war Dona Quijota im Kampf gegen einen übermächtigen Gegner: Die Rentenversicherung.

Wie Du vielleicht weißt, habe ich über zwanzig Jahre als Ergotherapeutin in der Neurologie gearbeitet, die letzten elf Jahre davon in einem Akutkrankenhaus auf einer Schlaganfallstation.
Leider haben sich dort – wie fast überall im Gesundheitswesen – die Arbeitsbedingungen extrem verschlechtert. Seit Krankenhäuser als Wirtschaftsunternehmen funktionieren müssen, steht mehr und mehr das Geld und nicht der Mensch im Mittelpunkt.
Menschen in sehr belastenden Situationen, wie sie zum Beispiel mit einem Schlaganfall verbunden sind, brauchen vor allem eins: Menschlichen Beistand. Doch im hektischen Getriebe des Krankenhausalltags hatten weder Ärzte noch Schwestern ausreichend Zeit dafür. Ich habe mir diese Zeit am Anfang nehmen können, indem ich den Menschen zuhörte und sie ermutigte. Gleichzeitig konnte ich ihnen durch „Alltagstherapie“ ein Stück Selbstwert zurückgeben. Wie groß war beispielsweise die Freude, wenn das Umsetzen auf die Toilette oder das Waschen ohne fremde Hilfe gelang. Es gab den Menschen ein Stück Intimität zurück.
Zudem erfüllt es mich mit tiefer Dankbarkeit, Menschen zu ermutigen ihren Weg zu finden und sie bei der Bewältigung von einschneidenden Lebensereignissen zu begleiten.
In den letzten Jahren erlebte ich jedoch wie sich die Situation im Krankenhaus zunehmend zuspitzte (Personalfluktuation in allen Bereichen, Pflegenotstand, Überlastung der Mitarbeiter, keine Zeit für individuelle Gestaltung der Therapie orientiert am Patienten geschweige denn für das Umsetzen berufsethischer Ideale). Diese Situation spiegelte sich in allen mir bekannten Gesundheitseinrichtungen wieder. Eigenständiges Arbeiten war kaum noch möglich, die Arbeit wurde hauptsächlich fremdbestimmt.
Im Januar 2015 verschärften sich meine Arbeitsbedingungen derart, dass ich kaum noch Gestaltungsspielraum hatte. Zudem wurde meine bisherige Arbeit mit den Worten abqualifiziert: „…Ergotherapie im Akutbereich braucht es nicht, das hat es an der Klinik xy auch nicht gegeben…“.

Das Ende der Fahnenstange war für mich erreicht, Körper und Seele streikten und zeigten mir die rote Karte: Erschöpfungsdepression.

Vielleicht kennst Du den Wortwechsel zwischen dem Pflegeschüler Alexander Jorde und der Bundeskanzlerin Angela Merkel, welcher im Rahmen einer Wahlveranstaltung stattfand: Er verdeutlicht sehr gut die angespannte Situation im Gesundheitswesen.

Einige Monate war ich krankgeschrieben. Die Depression verschaffte mir die nötige Auszeit, um meine Situation zu reflektieren und zu mir zurückzufinden.
Viele Jahre hatte ich durchhalten wollen. Doch zu welchem Preis? Ich hatte mich und meine Werte verraten, um die Anforderungen anderer zu erfüllen.
In einem System, in dem Geld an oberster Stelle steht, zählt der einzelne Mensch nicht mehr viel.
Dazu finde ich die Worte vom Dalai Lama sehr passend:

„Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden.
Dinge wurden geschaffen, um benutzt zu werden.
Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist,
weil Dinge geliebt werden und Menschen benutzt werden.“

Während meiner Auszeit wurde mir klar, was ich von ganzem Herzen schon immer wollte: Menschen berühren und sie ermutigen ihren Weg zu finden – hin zu mehr innerer Kraft und Lebensfreude.
Ich wusste, dass ich dieses Ziel unter den momentanen Arbeitsbedingungen nicht erreichen konnte.
Und so reifte in mir der Plan, mich selbstständig zu machen.
Ich kündigte mein Angestelltenverhältnis und wollte gleichzeitig beim Arbeitsamt einen Gründungszuschuss beantragen. Wie naiv meine Herangehensweise war, wurde mir schnell klargemacht: Vermittlung geht vor Selbstständigkeit.
Zurück in die alten Verhältnisse? Niemals !

Wäre mir damals schon bewusst gewesen, dass ich für potentielle Arbeitgeber ohnehin schon „zu alt“ bin, hätte ich mich auf den Bewerbungsmarathon (der von der Agentur für Arbeit angeordnet wird) eingelassen. Doch viel zu groß war meine Angst vor einer Wiederholung meiner bedrückenden Arbeitsbedingungen. Daher willigte ich ein, mich amtsärztlich untersuchen zu lassen um eine Rückkehr in meinen alten Beruf auszuschließen. Ziel sollte sein, über „Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ den Gründungszuschuss zu beantragen. Ich wollte keine Zeit verlieren und möglichst schnell starten….
Der Amtsarzt bescheinigte mir, dass ich aus psychischen Gründen (die Arbeitsbedingungen betreffend – nicht die Arbeitsinhalte) nicht mehr in meinen alten Beruf zurückkehren kann und dass die Eignung für die Selbstständigkeit durch den berufspsychologischen Dienst erfolgen sollte. Gleichzeitig wünschte er mir viel Glück und meinte, ich sei zwar „schon recht alt“ für eine Selbstständigkeit, doch er sei sich sicher, dass ich es schaffen werde.
So nahm ich auch die umfangreiche psychologische Testung in Kauf, die ich mit guten und sehr guten Ergebnissen bestand. Der Aufbau meiner Selbstständigkeit wurde dort ausdrücklich befürwortet.
Da ich schon viele Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hatte, war sie laut Arbeitsamt der Ansprechpartner für mich und mein Antrag wurde an die Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd weitergeleitet. „Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ wurden von dort bewilligt und ich zu einem Gespräch mit einem Mitarbeiter eingeladen.
Dort schilderte ich mein Vorhaben ganz genau: Beantragung eines Gründungszuschusses für die selbstständige Tätigkeit als Autor und Coach.
Kurze Zeit später hielt ich die Unterlagen in der Hand und fühlte mich überglücklich.
Sehr engagiert machte ich mich an die Umsetzung meiner Pläne: Ich absolvierte eine Coachingausbildung, besuchte Existenzgründerseminare, nahm an einer Trauma-Onlinefortbildung teil, schrieb einen Businessplan, organisierte die fachkundige Stellungnahme und schrieb nebenbei im Rahmen meiner Ausbildung noch eine Facharbeit über Wege zur Heilung des inneren Kindes.

Für alles zusammen habe ich fast 10 000 Euro investiert!

Ende Dezember 2016 war es so weit und voller Vorfreude schickte ich meinen Antrag auf Gründungszuschuss an die Rentenversicherung – nicht ahnend, dass ich bald zur Dona Quijota mutieren sollte: Denn trotz der Feiertage hielt ich keine zwei Wochen später den Ablehnungsbescheid in den Händen mit der Begründung, dass die geplante Tätigkeit nicht zustandsangemessen sei und es für die Tätigkeit als Coach keine verbindlichen Ausbildungsinhalte gäbe.
Es war derselbe Kollege, der mir die Unterlagen für den Gründungszuschuss zugeschickt hatte!
Die Rentenversicherung war im Vorfeld durch mich über meine Vorhaben informiert worden und hatte darüber hinaus auch das Gutachten vom berufspsychologischen Dienst erhalten!

Warum wurde ich nicht im Vorfeld beraten, dass sie eine Existenzgründung für mich als „nicht zustandsangemessen“ erachten?
Wieso wird sich über das vorliegende Fachgutachten hinweggesetzt?

Ich setzte mich ans Telefon und nach mehreren Anläufen hatte ich endlich den entsprechenden Kollegen an der anderen Leitung: Er meinte, das Ganze sei eine Anweisung vom Chef gewesen und ich könne ja Widerspruch einlegen.
Das tat ich auch und wurde von da an „weitergereicht“ als „Sache“ von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter. Nicht als Mensch mit einem Anliegen. Damit ich ja keinen persönlichen Ansprechpartner hatte?
Die ganze Zeit über wurden alle von mir vorgebrachten Argumente und meine Hinweise auf das psychologische Gutachten ignoriert: Mit keinem Wort wurde auf meine diesbezüglichen Fragen eingegangen. Stattdessen wurde mir je nach Mitarbeiter einmal mehr, einmal weniger „überheblich“ geschrieben, dass ich nicht dazu in der Lage wäre, was gebetsmühlenartig wiederholt wurde!
Ein Mitarbeiter zitierte sogar wörtlich:
Im Rahmen dieser Begutachtung (Anm: Schreiben des Amtsarztes) wurde auch festgestellt, dass Sie der jahrelange Umgang mit schwerkranken Patienten psychisch erschöpft habe und Sie kein menschliches Leid mehr ertragen können.

Das Schreiben des Amtsarztes liegt mir vor – dort ist diese Passage nicht enthalten, wohl aber der Hinweis, dass die Eignung für meine Selbstständigkeit durch den berufspsychologischen Dienst des Arbeitsamtes erfolgen sollte. Dieses Gutachten lag der Rentenversicherung wie bereits angeführt vor, wurde jedoch offensichtlich ganz bewusst ignoriert.
Es erfolgte die erneute Zusendung des psychologischen Gutachtens per Einschreiben an die Rentenversicherung mit der Bitte um Einsicht in die Unterlagen, aus denen der Kollege angeblich zitiert hat.
Wochenlanges Schweigen, dann von einer anderen Mitarbeiterin ein kurzer Brief, dass eine erneute ärztliche Stellungnahme nötig sei und ich abwarten solle! Keinerlei Eingehen auf meine Fragen und das ihnen zugesandte Gutachten!

Zwischenzeitlich kontaktierte ich einen Fachanwalt für Sozialrecht, der mir aber von einer Klage abriet, da die Gewährung eines Gründungszuschusses eine freiwillige Leistung sei.
Und was ist mit der Art und Weise wie hier Menschen mürbe gemacht werden?

Nach 2,5 Monaten (!) erhielt ich dann einen Termin (Ende August) für eine ärztliche Begutachtung in München. In dem Schreiben wurde mir mitgeteilt, dass die Untersuchung in einem Sicherheitsbereich stattfinden würde und keinerlei Begleitpersonen zugelassen werden. Zudem wurde mir mit Einstellung der Zahlungen gedroht, wenn ich diesen Termin nicht wahrnehme.

Untersuchung in einem Hochsicherheitstrakt? Bin ich ein Schwerverbrecher?

Und welche Zahlungen? Ich bin seit Ende Ende Juli aus der Arbeitslosigkeit herausgefallen, erhalte seitdem keinen Cent mehr. Dafür habe ich jahrzehntelang in die Rentenversicherung eingezahlt und auch die bisherigen Kosten für meine Selbstständigkeit komplett alleine getragen.
Die einzige, die „Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ erbracht hat, bin ich!

Im Sozialgesetzbuch § 65 steht, dass die Mitwirkungspflicht nicht besteht, wenn der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.
Nun ja – das berufspsychologische Gutachten liegt der Rentenversicherung vor.

Den Termin in München sagte ich ab und bekam urplötzlich sogar eine zeitnahe Antwort aus Landshut mit der Frage, ob ich denn jetzt meinen Antrag auf Gründungszuschuss zurückziehen würde?
Nein! Diese Absolution erhalten sie nicht von mir.

Ich habe eine Dienstaufsichtsbeschwerde geschickt, die bei dem Mann gelandet ist, der wohl das ganze Prozedere angeordnet hat.

Dabei habe ich nochmals auf den Paragraphen 65 hingewiesen und folgende Punkte angeführt:

  • Vorwurf der Ignoranz des vom berufspsychologischen Dienst des Arbeitsamtes Rosenheim ausgestellten Gutachtens
  • Kritik an der Arbeitsweise im Haus, den Umgang mit hilfesuchenden Menschen betreffend
  • Forderung nach Einsicht in die Unterlagen, in denen behauptet wird, dass mich „…der jahrelange Umgang mit schwerkranken Patienten psychisch erschöpft habe“ und ich kein „menschliches Leid mehr ertragen könne…“

Die Antwort dieses Mitarbeiters der Geschäftsführung war kurz und inhaltsleer: Seine „umfassende“ Überprüfung hätte ergeben, dass die Tätigkeit aufgrund meiner eingeschränkten psychischen Belastbarkeit nicht zustandsangemessen sei. Mit keinem Wort ist er auf den Gegenstand meiner Dienstaufsichtsbeschwerde eingegangen, auch nicht auf meine nochmals nachhakende e-Mail.

Marode Systeme wie unsere Rentenversicherung versuchen in allererster Linie sich selbst zu retten.

Mich haben sie als Beitragszahler verloren. Von meiner Rente hätte ich ohnehin nicht leben können.

Dona Quijotta steckt die Lanze in den Sand und verschwendet ihre Energie nicht mehr an Windmühlenflügel.
Stattdessen setzte ich den Ratschlag meiner jüngsten Tochter um und lenke meine Aufmerksamkeit auf konstruktive Vorhaben.
So ist auch das folgende Bild entstanden 🙂 :

Danke, dass Du bis hierher gelesen hast.
Vielleicht kannst Du nun erahnen, warum so lange kein Artikel von mir erschienen ist.
Jetzt geht es endlich weiter. Ich konnte einige sehr inspirierende Interviewpartner gewinnen und freue mich darauf sie Dir nach und nach vorzustellen.

Zudem kann ich Dir ganz stolz verkünden, dass ich mich auch ohne Gründungszuschuss selbstständig gemacht habe: Dank dafür gebührt meinem wunderbaren Mann für seine stetige Unterstützung, aber auch ganz vielen wunderbaren Frauen, von denen ich Dir einige in der nächsten Zeit vorstellen werde.
Wenn Du magst, kannst Du Dich auf meiner Angebotsseite informieren: Sehr gerne begrüße ich Dich auch zu einem kostenlosen Kennenlerngespräch.

Herzensgrüße,
Sabine

„Der Sturm wird immer stärker.“
Pippi:
„Das macht nichts.
ICH AUCH!“

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Foto: Pixabay

24 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wouw, da hast du eine wahre Odyssee hinter dir……. Umso mehr freue ich mich, das du nicht aufgegeben hast und nun da stehst, wo du bist.
    Ich finde es fantastisch, wie du deinen Weg gegangen bist. Kompromisslos….. Hochachtung
    💚ens Gruß
    Elke

    • Liebe Elke,
      hab vielen Dank für Deine Rückmeldung.
      Du gehörst ja zu dem Kreis der wundervollen Frauen und ich bin unendlich dankbar dafür, dass es Dich/Euch gibt. Niemand muss alles alleine stemmen.
      Wir können uns Kraft und Unterstützung holen.
      Herzensgrüße zu Dir,
      Sabine

  2. Liebe Sabine,
    eine Odyssee der besonderen Art 😲, da so lange durchzuhalten ist eine große Leistung wow. Alles gute auf deinem Weg. Peter

    • Lieber Peter,
      hab vielen Dank für Deine lieben Wünsche und Deine Rückmeldung.
      Ich freue mich sehr darüber.
      Mir fällt da wieder das Zitat von Trina Paulus aus dem Buch „Hoffnung für die Blumen“ ein:

      „Wie wird man ein Schmetterling?“ fragte die kleine Raupe.
      „Du musst so sehr fliegen wollen, dass Du bereit bist Deine Existenz als Raupe aufzugeben.“

      Herzliche Grüße,
      Sabine

  3. Liebe Sabine.

    Mir laufen die Tränen! Unfassbar! Ich bin gerade sprachlos! Danke für deine Offenheit und dein Durchhaltevermögen! Ich freue mich, dass du die Wut und Ohnmacht kreativ umgesetzt hast!
    Ich bin so sehr dankbar, dass wir uns kennen gelernt haben!
    Herzensgruß Birgit

    • Liebe Birgit,
      Du wunderbare Seelenschwester.
      Ich finde es so schön, dass wir gemeinsam unsere Wege gehen und uns gegenseitig unterstützen. Das ist unwahrscheinlich kraftvoll.
      Danke für Dein SEIN.
      Herzensgrüße zu Dir,
      Sabine

  4. Liebe Sabine,
    ich finde es bereichernd, dass du offen von diesem schwierigen Weg erzählst. Und ich gratuliere dir zu deiner Entschlossenheit, trotz vieler Schwierigkeiten und Rückschläge auf deinem Weg zu bleiben.
    Du hast viel investiert, aber es wird sich lohnen. Bzw. hat es sich schon gelohnt, denn du sprichst etwas Wichtiges an: Man braucht die richtigen Menschen um sich, Unterstützer und Mutmacher. Die hast du gefunden. Und du bist selber eine Unterstützerin und Mutmacherin für andere.
    Ich kenne dich „nur“ durch Facebook. Aber da lese ich deine Kommentare bei mir und bei anderen und spüre deine Zugewandtheit, Empathie und Feinfühligkeit. Dadurch ist die Arbeit mit dir als Coach bestimmt ein Gewinn.
    Bleib auf deinem guten Weg!
    Alles Liebe
    Gudrun

    • Liebe Gudrun,
      hab vielen Dank für Deine wunderbaren Worte – sie berühren mich sehr.

      Du sprichst etwas sehr Wichtiges an: Wir können uns gegenseitig unterstützen. Das ist ein wertvolles, wunderbares Geschenk.
      Wenn wir uns öffnen, dann tun es andere auch und so kann ein authentischer Austausch stattfinden.
      Herzensgrüße zu Dir,
      Sabine

  5. Liebe Sabine,
    Hut ab kann ich da nur sagen, Du bist eine kraftvolle Frau.
    Und…..danke für Deine Offenheit, ich erkenne mich da ein Stück weit selbst wieder und es ermutigt mich und versöhnt mich auch mit Vergangenem.
    Liebe Grüße
    Rosemarie

    • Liebe Rosemarie,
      vielen, lieben Dank für Dein Teilen.
      Wir holen uns unsere Eigen-Macht zurück und werden selber zum Schöpfer unserer Realität.
      Manchmal ist der Weg sehr beschwerlich, doch wir können uns Unterstützung holen und uns gegenseitig helfen. Das haben wir beide ja auch schon getan und es fühlt sich sehr kraftvoll an.
      Danke dass es Dich gibt.
      Herzensgrüße,
      Sabine

  6. Liebe Sabine
    vielen Dank für Deinen Artikel. Es ist erschütternd, wie der Staat mit Menschen umgeht statt für sie da zu sein. Du kannst wirklich stolz auf Dich sein, dass Du das alles auch alleine geschafft hast. Ich drücke Dir jedenfalls sämtliche Daumen für eine wundervolle Zukunft und hoffe, es klappt irgendwann nochmal mit dem persönlichen Kennenlernen
    Ganz liebe Grüße
    Ute

    • Liebe Ute,
      vielen Dank fürs Daumendrücken und die lieben Wünsche.
      Wenn Ihr Euch zu Eurer großen Reise aufmacht, könnt Ihr gerne bei uns vorbeikommen. Ihr seid jederzeit herzlich Willkommen. Vielleicht seid Ihr ja auch mal in der Nähe und wir kommen zu Euch.
      Ich würde mich auch riesig freuen, Dich persönlich kennenzulernen.
      Herzensgrüße,
      Sabine

  7. Liebe Sabine,
    danke für Deinen Mut und Deine Offenheit ❤ Das war ja eine unmögliche Odyssee durch die man Dich gejagt hat.
    Um so toller finde ich es,das Du es, denen zum Trotz, auch ohne sie geschafft hast. Ich freue mich ganz doll mir Dir und für Dich.
    Und ich bin froh, glücklich und Dankbar das ich Dich kennenlernen durfte und Du meine Freundin bist. 💖😗
    Herzliche Grüße,
    Erika

    • Liebe Erika,
      vielen Dank für Deine liebe Rückmeldung.
      Vielleicht wollte mich das Leben prüfen, wie ernst ich es mit meinem Weg meine 😉 ?
      Aber Spaß beiseite, ich bin auch sehr dankbar für Deine Freundschaft.
      Und Du bist ja auch aus allen Krisen gestärkt (wenn auch manchmal mit Narben) hervorgegangen. Wir halten es da beide wie Pipi.
      Herzensgrüße zu Dir,
      Sabine

  8. Meine liebe Sabine,
    Du starke, wundervolle Frau! Ich bin auch sprachlos…kann mich meinen Vor schreiber/innen voll und ganz anschliessen…es wird sich drin gend auf diesen Gebieten was ändern müssen!
    DU gibst Nicht auf, du fängst neu an! Ich glaube an Deinen ERFOLG!
    In Liebe zu Dir – Monika

    • Liebe Moni,
      Danke für Deine lieben und mutmachenden Zeilen.
      Du bist ja auch eine sehr starke Frau und hast immer wieder gezeigt, dass man auch an schwierigsten Problemen wachsen kann.
      Dein Buch „Erinnerung braucht Mut“ ist eines meiner Lieblingsbücher.
      Ich bin so dankbar, dass es solche wunderbaren Menschen wie Dich gibt.
      Herzensgrüße zu Dir,
      Sabine

  9. Liebe Sabine, beim Lesen deines Artikels blieb mir fast die Luft weg. Mal vor Wut, mal vor Traurigkeit. Es mag nicht tröstlich sein, dass ich LEIDER immer wieder ähnliche Geschichten von meinen Klienten höre. Diese Ohnmacht, das Gefühl des Ausgeliefert-Seins ! Aufatmen konnte ich erst bei deinem Pippi-Zitat. Und ja, manche Mühlen können wir nicht anhalten. Und andere können wir nicht immer antreiben. Was uns einzig und allein weiterbringt (auch wenn es ungerecht erscheint) ist genau das, was du getan hast. Dich auf dich selbst zu besinnen. Deine eigenen Potentiale nicht im Windmühlen-Kampf zu verlieren. Und am „Ende“ ist genau das die Chance: Das zu werden, was wir in Wirklichkeit sind. Unbändig stark. Danke für diesen tollen Beitrag. Die besten Schüler (des Lebens) haben immer die schwierigsten Aufgaben. Und irgendwann wissen wir, warum wir das alles durchlebt haben. Die besten Coaches sind nicht die, die viele Ausbildungen gemacht haben. Die besten Coaches sind die, die das Leben als Lehrer hatten.

    • Liebe Silke,
      vielen Dank für Deine sehr berührenden Worte.
      Die Situation war für mich auch eine Chance, daran zu wachsen.
      Und mich im Vertrauen zu üben, dass mir das Leben immer einen Weg weist und ich die Kraft habe, meinen eigenen Weg zu gehen.
      Es ist schon alles in uns, nur manchmal können wir es nicht erkennen.
      Dann ist es schön, Begleiter zu haben, die uns unseren inneren Reichtum aufzeigen.
      Begleiter wie Dich.
      Herzliche Grüße,
      Sabine

  10. Liebe Sabine,
    mir stockte zeitweise der Atem beim Lesen…bin sprachlos und du weißt, das ist eher selten der Fall.
    Mir war nicht klar, was in den vergangenen Wochen so intern bei dir abgelaufen ist….einfach nur krass. Das wäre tatsächlich ein Fall für TV oder Presse gewesen. So was wie Akte 2017….
    Gut, dass du deine Entscheidung für dich getroffen hast, losgelassen hast und deine Kräfte bündelst, um dein Herzensprojekt zu fokussieren.💜
    Auch wenn’s aufgeben im ersten Moment vielleicht wie eine Niederlage erschien, so hast du, liebe Sabine, auf ganzer Linie für dich gewonnen 💜
    Es liegt hier etwas fast fertig gestellt für dich… ich beeile mich.
    Und nun ganz offiziell…ich würde mich riesig von Herzen freuen, wenn du meine Einladung zum klönen und schnacken annehmen würdest 😊
    Genau, über deinen Weg berichten, Erfahrungen weiter geben und anderen Mut machen, ihren eigenen Weg weiter zu gehen….und wenn hunderte Windmühlen im Weg stehen.
    Nichts und niemand wird diejenigen aufhalten, die ihren Herzensweg gehen. 💜
    Sende dir alles Liebe und Herzensumarmungen 💜 Steffi

    • Liebe Steffi,
      jetzt bin ich sprachlos.
      Natürlich nehme ich Dein Angebot gerne an.
      Und ich freue mich schon auf das „fast fertig gestellte“ 🙂 . Dann kann Dein Interview hinaus in die Welt. Obwohl – da ist inzwischen schon so viel Neues passiert, dass wir daraus einen Fortsetzungsroman machen könnten. 🙂
      Du bist so eine große Mutmacherin und Herzenswegbegleiterin.
      Ganz liebe Herzensumarmungen zurück,
      Sabine

      • Liebe Sabine,
        schön auch dich mal sprachlos zu erleben 😉😉
        Du hast Recht, manches ist „überholt“ bzw. es ist soo schnell gewachsen… Fortsetzung 2 und 3 wären mittlerweile daraus strickbar 😉😂
        Freue mich mega, dass du meine Einladung zum KlönSchnack angenommen hast. 💜
        Alles Liebe zu dir, Steffi 💞Zh4

        • Liebe Steffi,
          ich habe mir schon überlegt, bei manchen Interviews eine Fortsetzung zu bringen, bei Dir wäre es eine ganze Folge 🙂 .
          Und Dein KlönSchnack ist so ein wunderbares Format.
          Durch Deine feinfühlige Art der Gesprächsführung zeigst Du die Schönheit und den inneren Reichtum Deines Gesprächspartners auf.
          Danke dafür.
          Herzensgrüße zu Dir,
          Sabine

  11. Hallo liebe Sabine,
    habe gerade deinen Bericht gelesen und mich in vielem wiedergefunden.
    Die Rentenversicherung benutzt Textbausteine und geht somit in keinster Weise auf die wirklichen, persönlichen Belange ein.
    Ich selbst stehe mit diesem „Verein“ schon seit Oktober 2015 „im Dialog“.

    Super, dass du für dich die Entscheidung getroffen hast deinen Weg so zu gehen.
    Alles Liebe dir und viel Erfolg bei deinem Tun!
    Karin Alana

    • Liebe Karin,
      vielen lieben Dank für Deine Rückmeldung und die lieben Wünsche.
      Bei mir haben sie keine Textbausteine verwendet – dazu war wohl mein Fall zu speziell. Dafür waren sie aber außerordentlich „kreativ“ bei ihren Formulierungen.
      Eine Mitarbeiterin erklärte mir sogar, was für eine Zumutung ich für andere wäre in meinem „Zustand“. Ich habe dann kurz überlegt, ob ich jetzt auf der Abschußliste stehe oder vielleicht eher eine Projektionsfläche für sie bin 🙂 .
      Sind das meine Grenzen oder ihre?

      Ich wünsche Dir für Deinen weiteren „Dialag“ viel Kraft und eine große Portion Gelassenheit.
      Herzlichst,
      Sabine

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