Beatrice Reszat: Mutmachbuch für Träumer

Du hast einen Traum, der Dein Herz hüpfen lässt und doch melden sich gleichzeitig auch Zweifel und Ängste in Dir: Werde ich das schaffen? Was passiert, wenn ich scheitere? Bin ich gut genug?
Vielleicht reagiert auch Dein Umfeld mit Skepsis oder Ablehnung, versucht möglicherweise sogar dich von deinem Vorhaben abzuhalten.

Was Du jetzt brauchst ist eine Freundin, die Dir Mut macht, Deine Hand hält, den Weg schon gegangen ist. Eine Freundin, die weiß wie es sich anfühlt, wenn Träume gelebt werden wollen. Eine Freundin, die auch in schweren Stunden für Dich da ist.

Beatrice Reszats „Mutmachbuch für Träumer“ ist für mich so eine Freundin geworden. Es hat zu mir gefunden, als mich gerade wieder die Zweifel plagten. Und kaum begann ich zu lesen, konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen, so sehr zog es mich in seinen Bann. Daher möchte ich es heute mit Dir teilen:

Im Klappentext ist zu lesen: „Beatrice Reszat ist Songtexterin, Autorin, Radio- und Fernsehmoderatorin. Ihre Songtexte, unter anderem für Udo Lindenberg und Peter Maffay, wurden mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnet. Bei ihren Lesungen singt Beatrice Reszat ihre eigenen Songs…“

Erleben durfte ich eine solche Mutmachbuch-Lesung mit Liedervortrag selbst, am 28. Juli diesen Jahres in München: Es war ein wunderbarer und sehr berührender Abend, Bea erzählte viele Anekdoten aus ihrem Träumerleben und wirkte in ihren Glitzerschuhen fast, als würde sie auf Sternenstaub laufen.

Geschrieben hat Bea ihr Buch für das kleine Mädchen in ihr selbst, dass mit seinen Träumen nicht gesehen und gehört wurde und erst später, nach vielen Tränen und dunklen Nächten den Glauben an seine Träume wiederfand. Seitdem träumt sie größer und schöner als je zuvor und beschloss, eine Hüterin der Träume zu werden:

„Denn wer nie geträumt hat, der hat nie gelebt.“

Schon als Teenager hatte sich Bea gefragt, was sie auf dem Sterbebett traurig machen würde, wenn sie es nicht getan hätte. Sie erkannte, dass ihre Träume etwas Heiliges sind, weil sie das ausdrücken, was in ihrem tiefsten Inneren verborgen ist: Die Essenz ihres Wesens. Und dass ein Stück von ihr stirbt, wenn sie ihre Träume begräbt.
Bea beendete vielversprechende Karrieren, liebte Männer am anderen Ende der Welt und verließ andere, die ihr ein sicheres Leben boten – um nicht zurückschauend zu sagen: Hätte ich doch nur…
In ihrem Buch finden sich neben berührenden Episoden aus ihrem eigenen Leben auch viele mutmachende Beispiele von anderen Menschen. Gewürzt ist es zudem mit wunderschönen Zitaten, wie dem folgenden von Leo Buscaglia:

„Jeder Mensch bekommt zu seiner Geburt die Welt geschenkt. Die ganze Welt. Und die meisten von uns haben aber noch nicht einmal das Geschenkband berührt, geschweige denn hineingeschaut.“

Träumer brauchen Mut – vielleicht mehr als alles andere, denn viele fühlen sich alleine. Beas Buch gibt dazu Unterstützung, Ansporn und Inspiration.
Es geht um den Ausdruck unserer Seele, unserer Einzigartigkeit; um die Gaben, Fähigkeiten und Ideen, die uns so lange nicht loslassen, bis sie in unserem Leben ihren Ausdruck gefunden haben.
Wenn man seine Träume noch nicht kennt ist es wichtig, auf die Zeichen und Hinweise des Lebens zu achten: Oft melden sie sich als Emotionen. Mögen diese zunächst auch noch so vage erscheinen: Vielen Menschen geht es ähnlich – dann einfach losgehen und ausprobieren, Versuch und Irrtum.
Als Beispiel berichtet Bea von ihrer Freundin Anna, die „irgendetwas“ mit Kindern machen wollte. Dazu absolvierte sie eine Ausbildung zur Kinder- und Jugendtherapeutin, was für die alleinerziehende Mutter nicht einfach war. Danach fand sich jedoch kein passender Job. Eines Tages wurde sie im Reitstall angesprochen (ihre Tochter erhielt dort Reitunterricht), ob sie ein Pferd kaufen und es so vor dem Schlachten bewahren wolle. Anna wollte das Pferd retten, brachte irgendwie das Geld auf und war nun fast pleite. Auf dem Pferdehof fiel Anna ein schüchternes, ängstliches Mädchen auf und so kümmerte sie sich um die Kleine, ließ sie auf ihrem Pferd reiten und freute sich über das zunehmende Vertrauen und die Sicherheit der Kleinen.
So fand Anna nach und nach ihren Weg zur Arbeit mit Kindern auf ihre ganz eigene Weise. Später plante sie, einen Hof zu pachten und dort ein Therapiezentrum mit Pferden für Kinder zu errichten.

Das größte Hindernis für unsere Träume sind die Mauern in unserem Kopf.

Ob ich meinen Traum spüre oder Jahre brauche, um ihn auszugraben, hängt auch mit den Erfahrungen in der Kindheit zusammen: Hat man uns unterstützt, zugehört und gefördert oder eher „dressiert“, ausgelacht und nicht ernst genommen.

Bea berichtet in ihrem Buch auch von ihrem eigenen, sehr bunten Leben:

  • wie sich ihr Traum vom Klavierspielen doch noch erfüllte und warum sie ihn später loslassen musste
  • von ihrem Gedichtband mit extra dazu gestalteten Bildern von auserwählten Künstlern, denen sie kein Honorar zahlen konnte
  • warum Sterne auf ihrem Logo sind, obwohl mancher Grafiker dabei Schnappatmung bekommt
  • warum sie sich trotz materiellem Wohlstand immer leerer und freudloser fühlte
  • wie sie mit Rückschlägen, Durststrecken und Ängsten umgegangen ist

Auch die Themen Aufschieberitis und Bewertungssysteme, Vertrauen auf die eigene Intuition, die Aufrechterhaltung von Hoffnung und Geduld auch während Durststrecken, der Stellenwert von Begeisterungsfähigkeit und Achtsamkeit werden im Buch aufgegriffen.
Und: Dass man nie zu alt ist, seine Träume zu leben. So berichtet Bea von der Japanerin Toyo Shibata, die mit 100 Jahren ihr erstes Buch herausgebracht hat. Dazu passend auch ein schönes Zitat von Cicero:

„Nicht das Alter ist das Problem, sondern unsere Einstellung dazu.“

In unserer Kindheit waren unsere Träume unser Lebenselixier und für uns ganz real. Später haben viele die Leichtigkeit und Freude verloren und damit auch ihre Träume. Dann kann es passieren, dass die Seele irgendwann das Ruder übernimmt und sich manchmal auch den Körper zu Hilfe holt – das ist der Weckruf, den wir manchmal brauchen:

„Geh Du vor“, sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich.“
„Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben“, sagte der Körper zur Seele.
© Ulrich Schaffer

Die wichtigste Beziehung im Leben ist die zu Dir selbst! Darum schiebe Deine Träume nicht auf.

Zum Ende des Buches gibt Bea allen Träumern neunzehn magische Werkzeuge an die Hand, um ihnen eine „kugelsichere Weste“ und „Flügel an den Schuhen“ zu verpassen.

Danke Bea, auch für Deine persönliche Widmung in meinem Buch.

Wenn du mehr von Beatrice Reszat erfahren willst:
https://www.facebook.com/beatrice.reszat
http://www.beatrice-reszat.com/

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Sabine,
    ich habe eben erst von dem Buch erfahren. Doch schon jetzt weiß ich, das es wirklich ein sehr wertvolles Buch ist, das ich mir mit Sicherheit demnächst besoegen werde!!!
    Herzlichen Dank für’s vorstellen. Und einen ganz wundervollen Sonntag für Dich und Deine Lieben.❤❤❤

    • Liebe Erika,
      vielen Dank für Deine Rückmeldung und Deine lieben Wünsche.
      Das Buch kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen, der auf seinem Traumverwirklichungsweg liebevolle Unterstützung und Ermutigung haben möchte.
      Herzensgrüße zu Dir,
      Sabine

  2. Liebe Sabine,
    Danke für die Vorstellung des Buches. Genau zum richtigen Zeitpunkt 😉 Es steht jetzt auf jeden Fall auf meiner Einkaufsliste.
    Ich will meine Träume leben und sie mir sie nicht von „Traumräubern“ stehlen lassen. So wie du das Buch beschrieben hast, wird es mir dazu ein Beitrag sein.
    Vielen lieben Dank und einen wunderbaren Sonntag,
    Heike

    • Liebe Heike,
      ich freue mich, dass ich Dich mit meinem Artikel inspirieren konnte.
      Für mich ist das Mutmachbuch ein wichtiger Begleiter geworden.
      Beatrice kennt all die Höhen und Tiefen der Traumverwirklichung und das macht es für mich so wertvoll und authentisch.
      Herzensgrüße zu Dir,
      Sabine

  3. Ganz toller Artikel, liebe Sabine. Der kam für mich gerade zum richtigen Zeitpunkt. Das Buch werde ich auf jeden Fall kaufen. Bin schon sehr neugierig darauf.
    Ganz liebe Grüße aus Berlin
    von Roswitha

    • Liebe Roswitha,
      vielen, lieben Dank für Deine Rückmeldung.
      Mir ist das Buch eine liebe Freundin geworden und wie man oben auf dem Foto vielleicht erkennen kann, habe ich viele Seiten mit bunten Streifen markiert.
      Ich lese immer wieder in diesem wunderbaren Mutmachbuch und hole mir so auch zusätzliche Anregungen.
      Herzliche Grüße zu Dir,
      Sabine

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